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Jeder muss einmal gehen

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Was ist der wirkliche Sinn des Lebens?

Seit Jahrtausenden zerbrechen sich Philosophen den Kopf: Was ist der Sinn des Lebens? So schweres auch ist, Antworte darauf zu finden, manches ist offensichtlich.

 

Irgendwann hat sich jeder einmal die Frage gestellt: Was ist der Sinn meiner Existenz? Wem immer man diese Frage stellt, entweder bekommt man jedes Mal eine andere Antwort oder erntet nur Schulterzucken. Da sollten einem die Alarmglocken schrillen. Wenn es nach Tausenden von Jahren keinen Menschen gab, der eine klare Antwort geben konnte, könnte dann vielleicht an der Fragexxxx.... Die ersten beiden Fragen sind eine Domäne der Religionen. Durch Postulierung einer Gottheit und/oder einer höheren Seinsstufe (ewiges Leben, Nirwana) wird ganz offensichtlich und einfach sowohl Ursachen- als auch Ziel-Sinnhaftigkeit gestiftet. Man könnte daher annehmen, Menschen glauben an einen Gott und an höhere Daseinstufen, um ihrem Leben einen Sinn zu verleihen. Für mich ist das der beste Grund, an einen Gott zu glauben.

 

...ge etwas faul sein?

 

Gehen wir die Frage einmal genau durch, betreiben wir also Satzanalyse. Zunächst die Begrifflichkeiten. Hier gibt es zwei abstrakte Substantive: Sinn und Leben bzw. Existenz. Letzteres ist relativ klar, unser Leben ist unser "Da sein". Aber was versteht man unter dem Sinn von etwas? Ich denke, es ist passender von "Der Sinnhaftigkeit des Lebens" zu sprechen. Schaut man sich die Meinungen der Menschen dazu an, dann schälen sich drei Anschauungen heraus. Sinnhaftigkeit im Sinne von:

 

Was ist die Ursache meines Seins? Warum bin ich da? Was ist das Ziel (griechisch: Telos) meines Seins? Worauf ist mein Leben ausgerichtet? Was ist ein sinnvolles Leben? Was soll ich tun, wie soll ich mich verhalten?

 

Ein Leben ohne Grund und Ziel?

 

Wenn es da nicht ein Problem gäbe. Die Satzanalyse besagt, dass die Frage "Was ist der Sinn des Lebens?" implizit, also ohne es explizit auszudrücken, eine Prämisse beinhaltet. Sie lautet: Es gibt einen Sinn des Lebens. Ist diese Prämisse wahr? Falls nicht, müssten wir unsere Frage vorsichtiger formulieren: "Wenn es einen Sinn des Lebens gibt, was ist der?"

 

Für eine Antwort müssten wir uns also zunächst fragen, ob das Leben notwendigerweise einen Sinn haben muss. Spontan würde man wohl sagen, ja! Aber warum? Kann jegliches Leben nicht auch einfach so existieren, ohne Grund und ohne Ziel? Nur weil sich unser Selbstbewusstsein unser Nichtsein nicht vorstellen kann, ist das Grund genug zu behaupten, es müsse einen Sinn geben? Muss es ewiges Leben in Form von Seele geben, nur weil ich mir meinen Tod nicht vorstellen kann - nicht vorstellen will? Was wäre, wenn meine Mutter nicht meinen Vater geheiratet hätte, sondern ihren Jugendfreund? Dann gäbe es mich gar nicht und ich hätte nicht diesen inneren Zwang, meine Existenz besinnhaften zu müssen.

 

Nehmen wir also der Einfachheit halber an, die Existenz eines Individuums auf dieser Welt ist nur eine Sache des Zufalls. Wir hatten Glück (oder Pech?!), andere, die nie geboren wurden, nicht. Stellt sich dann noch die Sinnfrage der Existenz? Ich behaupte, ja! Denn es gibt da noch den obigen dritten Punkt der Sinnfrage: Was ist ein sinnvolles Leben? Was soll ich tun, wie soll ich mich verhalten, um mein Leben sinnvoll zu gestalten?

 

Diese Frage durchzieht die Philosophie des Abendlandes wie ein roter Faden, ohne eine definitive Antwort. Kann es darauf überhaupt eine allgemeingültige richtige Antwort geben? Ich denke, nein. Der deutsche Philosoph Friedrich Kambertel schrieb dazu: "Das Leben selbst hat einen Eigenwert. Wem es also gelingt, sein Leben um seiner selbst willen zu leben, der erfährt die wahre Lebensfreude. Einen tieferen Sinn gibt es nicht!" Aber in dieser fast nihilistischen Aussage schwingt eine interessante Überzeugung mit: Ein wichtiges Lebensziel ist Lebensfreude. Diese Überzeugung ist uralt. Bereits für die antiken Philosophen bestand der Sinn des Lebens in der Hauptsache in der Erlangung der Glückseligkeit (eudaimonía) durch eine gelungene Lebensführung.

 

Diese Überzeugung hat sich in den letzten Jahren auch bei mir herauskristallisiert, weshalb ich mich so viele Jahre mit den Ursachen des Glücklichseins beschäftigt habe. Meine drei vorangegangenen Kolumnen zur Frage "Was bedarf es, um glücklich zu sein?" sind die Essenz dieser Beschäftigung.

 

Was stiftet Lebenssinn?

 

In Bezug auf die Sinnhaftigkeit des Lebens lauten die wichtigsten Ergebnisse: Lebensglück und Beruf sind sinnstiftend. Ein weiterer sinnstiftigender Faktor ist, geliebt zu werden. Sinnlos empfundenes Leben ist oft die Folge einer Erziehung ohne Liebe und menschlicher Bindung.

Daher geht Sinnhaftigkeit des Lebens meist Hand in Hand mit einer positiven Bindung in der frühkindlichen Phase einher. Das Gefühl geliebt zu werden, gibt einem Menschen jeden Alters das Gefühl, dass es gut ist da zu sein. Eltern können für ihre Kinder also kaum etwas besseres tun, als sie einfach nur zu lieben!

 

Der gepflegte Genuss

 

Dem möchte ich zustimmen, jedoch noch einen Gedanken von Aristippos von Kryene, dem Gründer der Kyreaischen Schule des Hedonis. Denn das Leben ist vielleicht nicht das Fest, das wir uns erträumt haben. Aber wo wir schon mal hier sind, können wir genauso gut tanzen und es geniessen.

 

xxxmus, hinzufügen: "Die einzige Antwort der Philosophie auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, die sie ohne Ansehen der Person als erstrebenswert begründen kann, ist der gepflegte Genuss, wobei darauf zu achten sei, über die Lust zu gebieten und ihr nicht zu unterliegen." (Bitte beachten Sie den wichtigen Nachsatz)

 

Ist Glückseligkeit durch Hedonismus der richtige Weg für ein sinnvolles Leben? In ihrem Buch "Von Lust und Freude. Gedanken zu einer hedonistischen Lebensorientierung" behaupten die Autoren Bettina Dessau und Bernulf Kanitscheider genau das. Mehr noch, Prof. Kanitscheider, ein grossartiger zeitgenössischer deutscher Philosoph, behauptet in seinem mehr philosophisch orientierten Buch "Entzauberte Welt - Über den Sinn des Lebens in uns selbst", dass es, wenn es überhaupt einen Sinn des Lebens gibt, es rein objektiv gesehen keinen anderen geben kann als hedonistisch zu leben.

 

Denn das Leben ist vielleicht nicht das Fest, das wir uns erträumt haben. Aber wo wir schon mal hier sind, können wir genauso gut tanzen und es geniessen.

 

Was ist der Sinn des Lebens? Irgendwann hat sich jeder einmal die Frage gestellt: Was ist der Sinn des Lebens? Religionen, Philosophie und auch politische Ideologien haben sich seit Jahrhunderten um Antworten bemüht. Ohne Ansehen der Person, also individuellen Wegen zum Lebensglück, ist die - aus philosophischer Sicht - überraschend simple Antwort:

Lieben und geliebt werden.

 

Was ist das Jenseits wirklich?

An dieser Stelle müssen wir auf Berichte aus der geistigen Welt und Theorien der Quantenphysik zurückgreifen.

Das Jenseits scheint kein Ort im klassischen Sinne zu sein, sondern eine Art höherfrequenter Energiezustand der auch unsere materielle Welt umgibt. Diese Energie kann durchaus mit Radiowellen verglichen werden. Diese ganz andere Welt ist für uns nicht sichtbar, da sie in einem anderen Schwingungsbereich existiert. In manchen Nahtoderlebnissen wird auch über die Rückschau berichtet. Diese Rückschau und Beurteilung des vergangenen Lebens ist zeitlich nicht eindeutig einzuordnen. Manche Menschen mit Nahtoderlebnissen hatten die Rückschau bevor Sie zurück in den physischen Körper eintraten, manche nicht.

Ähnlich dem für uns unsichtbaren Sendesignal wie z.B. beim Fernsehbild.

In dexxx Eine Gericht, eine Anklage, eine Bestrafung oder die ewige Verdammnis in der Hölle scheint es hingegen nicht zu geben.

Viel mehr ist es wohl das schlechte Gewissen über die begangenen Taten die den Betreffenden zusetzt. Es handelt sich in weitesten Sinne um eine Art Selbstverurteilung.

 

Der Zustand

 

Das Jenseits scheint aus einer Art Geiststoff zu bestehen, in der sich die Gedanken der Bewohner 1:1 umsetzen oder materialisieren. Wenn jemand in der Rückschau zu dem Entschluss gekommen ist, dass er ein schlechtes Leben geführt hat und für das Leid, dass er anderen angetan hat mit der Hölle bestraft werden muss, so wird dies geschehen.

 

Allein der Gedanke daran lässt die Seele eine augenblickliche Höllenerfahrung machen. Diese wird allerdings nicht körperlich erlebt, sondern nur gedanklich und ist sofort beendet, sobald der Betreffende einen anderen Gedanken fasst. Aus diesem Grund erlernen die Neuankömmlinge im Jenseits sehr schnell, dass in der geistigen Welt die Gedanken die Realität erschaffen.

Ab diesem Zeitpunkt ist es für alle Seelen einfach in Glückseeligkeit zu leben. Wobei die Schilderungen über das Jenseits differieren. Das Leben im Jenseits scheint, laut den Durchgaben Verstobener, dem Leben im Diesseits ähnlich zu sein. Aber genauso wie eine Befragung von hundert Menschen über das Diesseits hundert unterschiedliche Sichtweisen darstellen würde, so sehen auch die Verstorbenen ihre Erlebnisse durch ihre eigene individuelle Brille.

 

Selbstvorwürfe weil man zum Todespunkt nicht dabei war

Wer oder was ist Gott?

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Seele was ist das?

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